Nerzens Freundin vögeln?

Gestern abend die Wiederholung des Satiregipfels vom 5. März gesehen. Dieter Nuhr sprach über die Gegnerschaft der Piraten zu ACTA und stellte ihre Haltung zum Urheberrecht so dar: Wenn man früher eine CD geklaut habe, sei die Polizei gekommen. Das seien diktatorische Zustände wie in China gewesen. Gegen diese Diktatur und gegen die Geldgier der Urheber mache sich nun die Piratenpartei stark. Es sei schließlich jedermanns legitimes Recht, die Musik anderer einfach zu nehmen und selber zu verbreiten! Zum Beispiel auf Internetseiten, mit denen man selber Geld verdient.

Das bringts auf den Punkt, aber nicht ganz. Zu ergänzen ist, daß die Piraten noch mehr tolle Ideen haben. Erstens: sie treten konsequent für Meinungsfreiheit und gegen Zensur ein. Sebastian Nerz zum Beispiel, Bundesvorsitzender der Piraten, lädt auf seiner Website Frettchenpolitik sogar ausdrücklich dazu ein, ihn zu beschimpfen. Zweitens: Piraten klauen gar nicht wirklich. Nerz hat das bei Pelzig mal so erklärt: „Wenn ich ne MP3 kopiere, hat der, von dem ich das kopiere, danach noch immer genausoviel wie davor.“

Das fand ich dermaßen … überzeugend, daß ich auf seine Frettchenseite schrieb, ich würde gern mal bei ihm vorbeikommen und seine Freundin vögeln. Die wär danach ja ebenfalls noch genauso da wie vorher. Tags drauf hatte er meinen Eintrag gelöscht. Bestimmt versehentlich.

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