Tag des Urheberrechts

Im Musikgeschäft sind seit Menschengedenken unzumutbare Benachteiligungen der Künstler die Regel – von unseren oft lächerlich geringen Beteiligungen an den Verkäufen unserer Werke über die unangemessen hohe Beteiligung untätiger Musikverlage an unseren Erlösen bis hin zu Unausgewogenheiten innerhalb der Gema.

Wir alle wissen, warum man als Kreativer so oft am kürzeren Hebel sitzt, warum man so oft gezwungen ist, ungerechte Vereinbarungen einzugehen, und warum sich an all dem nur schwer etwas ändern läßt: wir sind unser Leben lang darauf angewiesen, unentwegt neue Zauberkunststücke vorzuführen und immer neue glänzende Erfindungen zu präsentieren, während sich unsere Geschäftspartner gelassen die Perlen aus dem Angebot picken.

Die Rechte der Künstler gehören deshalb schon seit langem drastisch gestärkt. Das letzte aber, was wir brauchen, ist eine Partei, die vorgibt, unsere Lage bessern zu wollen, und uns zugleich höhnisch eine radikale Schwächung unserer Urheberrechte ankündigt.

Die Piratenpartei will nichts anderes als den beliebigen, kostenlosen Zugriff auf die Ergebnisse unserer Arbeit und rechtfertigt dieses Begehren mit so haarsträubend verlogenen, zynischen und totalitären Argumenten, daß wir allen Grund haben, als Minderheit auf unsere Menschenrechte zu pochen.

Machen wir uns gemeinsam stark gegen das Pack!

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