3D!

Die wichtigste Neuerung in Film und Fernsehen ist 3D. Dazu ist zu sagen, daß es 3D-Filme schon 1960 gab. Das Prinzip ist ja ganz einfach: unsere beiden Augen liegen links und rechts der Nase, gucken also aus verschiedenen Winkeln aufs Anvisierte, und unser Gehirn kombiniert die beiden Eindrücke mit dreidimensionalem Ergebnis. Deshalb werden 3D-Aufnahmen mit zwei Kameras gleichzeitig gemacht. Damit sich daraus eine Raumvorstellung entwickeln kann, muß unser linkes Auge den einen Film sehen und das rechte den anderen. Dafür brauchen wir eine 3D-Brille oder sonstige technische Hilfsmittel. Wenn es gut funktioniert, kann das sehr eindrucksvoll sein. Ich gebe zu: ich finde 3D-Filme toll. Ich bin überhaupt ein Filmfan. Ich bin auch begeistert von jeder neuen Fernsehtechnik, von Großbildwänden, von Beamern oder auch von Handys, die einem den ganzen Globus zeigen können mitsamt Sternenhimmel.

In bestimmten Momenten wird mir aber glücklich oder schmerzlich klar, daß es noch viel eindrucksvollere 3D-Erfahrungen gibt – ganz ohne Technik. Schließlich ist nichts so 3D wie die Welt selbst. Und sie kann obendrein warm sein oder heiß oder kalt, naß oder trocken, wir können Wind auf der Haut spüren oder Sonne, die Welt kann duften oder auch mal stinken, und: man kann sie anfassen! Greifen! Nur nicht auf dem Bildschirm.

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