Büllesheim (6)

So sehr Büllesheim stets den unbekümmerten Genußmenschen nach außen kehrte, so sehr ergriff ihn auch immer wieder weltversunkene Schwermut – umso tiefer und schmerzvoller, je ausgiebiger er abends zuvor geistigen Getränken zugesprochen hatte.

Büllesheim2

Walter Büllesheim – Der Bahndamm schweigt

Der Wind geht rauh
Und regenschwer
Die Menschen gehen stillgebückt
Die Herzen leer
Die Seelen grau
Gedankenvoll und weltentrückt
Der Scherz steht stumm
Und gramgeneigt
Die Neckerei gefror zu Eis
Der Cantus schweigt
Silentium
In Frieden ruht das tote Gleis

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