Den Islamismus wegbeten!

Ich bin kein Nazi, aber ich werde jeden abwatschen, der mir dieses aber verbieten will. Warum? Weil neuerdings an jeder Ecke behauptet wird, wer „Ich bin kein Nazi, aber …“ sage, sei somit ein Nazi. Das ist nicht nur offensichtlicher Schwachsinn, sondern enthält zudem die Forderung nach bedingungslosem Schwarzweißdenken. Denkverbote sind in einer Demokratie aber absolut inakzeptabel.

„Verbote?“ lacht der Gutmensch jetzt, „Verbote gibt’s gar nicht, die werden nur vom dunkeldeutschen Mob behauptet.“

Paß auf, Gutmensch: Ein Verbot wird bereits von demjenigen als solches empfunden, der seine Meinung nicht zu sagen wagt, weil er diskriminierende Reaktionen fürchtet. Weil die Medien vielleicht geschlossen wirklichkeitswidrig berichten und die Öffentliche Meinung manipulieren. (Wer beim Wort Lügenpresse an Vorwürfe aus Dunkeldeutschland denkt, möge sich kurz der geradezu rassistischen Griechenlandhetze erinnern.) Zur Erinnerung auch noch dies: ein „Gutmensch“ ist kein guter Mensch, sondern ein Pharisäer mit rosa Brille, einer, der von Problemen nichts wissen will und dem schon die Formulierung „man wird doch noch sagen dürfen“ als Verderbtheitsbeweis genügt. Hallo? „Sagen dürfen“ ist ein demokratisches Grundrecht, das selbst schlichtesten Gemütern zusteht.

„Ich bin dafür, Flüchtlingen Asyl zu gewähren, aber …“
Zackbumm, schon platt?

Nochmal hallo!

Es gibt jede Menge berechtigte „abers“, jede Menge ungelöste Fragen und Probleme. Eines der größten ist Kanzlerin Merkel. Sie wird mit Blick darauf, daß viele der neuen Flüchtlinge einen muslimischen Hintergrund haben, gefragt, wie sie Europa und seine Kultur vor dem wachsenden Einfluß des Islams schützen wolle. Ihre Antwort: Erstens habe Europa mit einer Vielzahl von Kämpfern zum islamistischen Terror im Nahen Osten beigetragen. Zweitens sei Angst ein schlechter Ratgeber, und drittens könne jeder Christ sonntags in den Gottesdienst gehen.

Ich fasse das diffuse Geschwätz zusammen: Weil deutsche Moscheen IS-Terroristen produzieren, soll man sich keine Gedanken über den Islam machen, denn Christen haben ja die Kirche.

Ich bin nicht für Atombomben, aber …

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2 Gedanken zu „Den Islamismus wegbeten!

    • Dem Wort „Gutmensch“ bin ich vor Jahren mal nachgegangen um zu sehen, ob es tatsächlich von Broder erfunden worden ist, wie es damals hieß. Er hat es nicht erfunden (wenn ich mich recht erinnere, taucht es schon im 19. Jahrhundert auf), hat ihm aber wohl seine heutige Popularität verschafft. Wikipedia widmet dem „Gutmenschen“ einen langen Artikel – erstaunlicherweise, ohne Broder zu erwähnen. Ich fand das Wort immer sehr treffend; mittlerweile wenden sich die Getroffenen dagegen, indem sie jeden zum Rechten oder zum Nazi erklären, der es benutzt. Tatsächlich ist es in der rechten Ecke besonders beliebt. Das ändert aber nichts an seinem Gehalt, und es ändert auch nichts an der Verlogenheit und Bigotterie der Political correctness, die namentlich Gutmenschen auszeichnet.

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