Grundgesetz mal anders

Jürgen Todenhöfer hat an den Kölner Polizeipräsidenten geschrieben:

grundgesetz

Gegen das Grundgesetz, so Todenhöfer, habe die Kölner Polizeiführung mit ihren Anweisungen zur „Nafri“-Kontrolle verstoßen.

Nun steht im Grundgesetz aber nicht „Niemand darf wegen … seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen von der Polizei kontrolliert werden.

Die Frage ist also, ob eine Polizeikontrolle eine Benachteiligung darstellt. Falls ja, wäre beispielsweise das präventive Kontrollieren unauffälliger Fußballfans eine solche. Dieses wird aber von niemandem (auch nicht von Herrn Todenhöfer) für benachteiligend erachtet. Demnach ist das Grundgesetz so zu interpretieren:

Niemand darf wegen … seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Ansonsten jeder nach Belieben.

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